Bibliotheken als Bildungseinrichtungen : Zur Angst vor dem Web 2.0 :: September :: 2009

Gerade bei den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren außerhalb der Blogosphere gibt es bekanntlich auch erhebliche Vorbehalte gegen das Web 2.0. Dabei geht es zumeist noch nicht einmal darum, diesen Begriff als Hype zu beschreiben oder als unscharf, wie das anderswo geschieht; zumeist geht es einfach darum, dass nicht nachvollzogen werden kann, wie Jugendliche (und Kinder) im Netz kommunizieren. Das ist zumeist der Hauptpunkt, an dem – nun ja – Kritik geäußert wird. Jugendliche seien nicht in der Lage, zu verstehen, was sie da eigentlich mit ihren persönlichen Daten tun. Sie würden sich exhibitionieren, sie würden ohne jede Not ihre Privatsphäre aufgeben und seien nicht (mehr) in der Lage, zu verstehen, dass sie sich mit ihrer Internetnutzung in Gefahr begeben. Und Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind nicht die Einzigen, welche diese Meinung vertreten, vielmehr wird diese Anschauung auch in führenden deutschen Medien oder beim Bäcker um die Ecke vertreten.
Es wäre leicht, diese Vorbehalte als weiteren Ausdruck der kaschierten Verachtung älterer Generationen gegenüber der jeweiligen Jugend zu interpretieren – und das wäre gewiss noch nicht einmal vollständig falsch. Es wäre auch möglich, dem Großteil der Menschen, welche diese Meinung vertreten, nachzuweisen, dass sie selber so gut wie keine Ahnung von der tatsächlichen Kommunikation im Internet, den dort geltenden Codes und Verhaltensweisen haben, sondern sich auf Einzelfälle und Horrormeldungen als Informationsquelle zu beschränken – also, sie als die prototypischen Anhängerinnen und Anhänger Ursula von der Leyens darzustellen. Auch das mag teilweise nicht ganz falsch sein, wenn es auch etwas überspitzt wäre.
Es scheint aber daneben einen weiteren Kern dieses Miß-/Verständnisses zwischen den Nutzerinnen und Nutzern des Web 2.0 (die sich zumeist ja noch nicht einmal als solche bezeichnen würden, sondern einfach nur die Kommunikationsspähren nutzen, an denen sie Interesse haben) und den Warnenden zu geben, nämlich Themenkomplex Privatheit und informationelle Selbstbestimmung im Internetzeitalter. Auch auf diesem Gebiet wurden in den letzten Monaten und Jahren Debattenbeiträge ausgetauscht, obgleich es teilweise so schien, als würde die eine Seite die Argumente der anderen Seite nicht wahrnehmen wollen – was unter Umständen auch daran lag, dass die Debatten am Lautesten in der Politik ausgetragen wurden und sich mit von der Leyen eine Symbolfigur etablierte, die sowohl (für ihrer Anhängerinnen und Anhänger) als hartnäckige Vertreterin ihrer Position als auch als realitätsfremde und absichtlich mit falschen Informationen an einer Zensur arbeitende Hassfigur interpretiert werden kann.
Aber zum eigentlichen Anlass dieses Postings: die neue Ausgabe der merz (medien + erziehung, zeitschrift für medienpädagogik, August 2009) hat gerade das Thema informationelle Selbstbestimmung als Schwerpunktthema. Und zwei der vier Hauptbeiträge liefern gute Argumente gegen eine Verdammung der heutigen Jugend, wie sie so gerne (wenn auch nicht immer offen) in der öffentlichen Diskussion betrieben wird.

Ist die Jugend dumm?

Dabei [bei den Debatten um die Nutzung des Internets durch Jugendliche, K.S.] wird meist […] unterstellt, dass es der mediale Wandel sei, insbesondere also das Internet, das diese Veränderungen [beim Umgang mit den eigenen Daten, K.S.] bewirkt habe. Derartigen Ansichten sollten immer misstrauisch stimmen, denn sie siedeln sozialen Wandel in technischen Gegebenheiten an, was in der Regel nicht stimmt, wie alle historischen Untersuchungen zeigen: Medientechniken sind Potenziale und es kommt in einem ersten Schritt zunächst einmal darauf an, ob und wie diese Techniken sozial und kulturell von den Menschen verwendet werden. Erst auf der Basis dieser Grundlage stellt sich die Frage, wie die Techniken, um die es geht, genau funktionieren und wie sie ausgelegt sind. Dass und wie spezifische mediale Potenziale verwendet werden, hat soziale und kulturelle Gründe, erst, was dann daraus wird, ist auch von den technischen Bedingungen und Realisierungen abhängig. [Krotz, Friedrich (2009) / Die Veränderung von Privatheit und Öffentlichkeit in der heutigen Gesellschaft. – In: merz 53 (2009) 4, S. 12-21]

Der eben zitierte Text von Friedrich Krotz geht auf eine grundsätzliche Frage ein: hat das Internet das Kommunikationsverhalten und das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit grundlegend verändert, insbesondere bei Jugendlichen? Er bespricht hierzu vier Perspektiven auf das genannte Verhältnis.

  • Die politische Perspektive, bei welcher – an Jürgen Habermas angelehnt – Privatheit als individuelles Menschenrecht in der Moderne und Öffentlichkeit als Ort der Aushandlung demokratischer Prozesse verstanden wird.

  • Eine medienbezogen Perspektive, in welcher Medien als „vierter Gewalt“ eine immanente Funktion in der demokratischen Gesellschaft zugeschrieben wird, weil sie die Aufgabe hätten, über reine Berichterstattung hinauszugehen.

  • Eine medienpraktische Perspektive, die nicht fragt, welche Aufgabe Medien in der Demokratie theoretisch hätten, sondern welche Rolle sie tatsächlich spielen. Hier kommt Krotz zu dem Ergebnis, dass es gerade die Medien sind (wenn man auch nicht alle verallgemeinern darf), die „immer wieder die Menschenwürde Einzelner [verletzen], indem sie ganz private Informationen mit oder ohne Einwilligung der Betroffenen veröffentlichen, um damit Publikum zu gewinnen.“ [Krotz (2009), S. 15]

  • Eine Perspektive, die einbezieht, dass Medien und Dienste im Web 2.0 mit den (privaten) Daten der Nutzerinnen und Nutzer Geld verdienen wollen (müssen).

  • Diese Unterteilung des Verhältnisses von Privatheit und Öffentlichkeit zeigt nach Krotz, dass es keine einfache Antwort auf die Frage geben kann, wie dieses Verhältnis heute aussieht. Es ist aber klar, dass nicht allein das Internet dazu geführt haben kann, dass es eine Veränderung gibt, wenn es den eine Veränderung gibt.
    Allerdings weist er in seinem Artikel die Vorstellung, dass Jugendliche heute bedenkenlos mit ihrer Daten umgehen würden und sie deshalb dazu erzogen werden müssten, dies nicht zu tun, entschieden zurück. Vielmehr betont er, dass es eine lebenspraktische Aufgabe im Jugendalter wäre, sich vom seiner / ihrer Familie zu trennen und dies gerade über die Darstellung seiner / ihrer Selbst:

    Es ist eine der wichtigen Entwicklungsaufgaben Heranwachsender, aus dem Schutz der engeren Familie herauszutreten, sich selbst mit den je eigenen Stärken und Schwächen zu präsentieren und zu erleben, darüber Anerkennung, Freunde und Freundinnen zu gewinnen und so auch ein realistisches Selbstbild zu entwickeln. Das tun Jugendliche schon immer in ihren Peergroups oder in der Schule, und heute tun sie das eben auch in den sozialen Vergemeinschaftungsformen, die das Internet anbietet, weil das Internet zu ihrem normalen Lebensumfeld gehört. [Krotz (2009), S. 13]

    Auf die mögliche Frage, ob diese Selbstdarstellung nicht dennoch in hohem Maße gefährlich ist, antwortet Krotz, dass es nicht die Aufgabe der Jugendlichen (allein) sein kann, sich darum zu kümmern, wie mit ihren privaten Daten umgegangen wird. Es sind Firmen und Medienunternehmen, welche den größten Missbrauch mit diesen Daten betrieben. Die Gesellschaft als Ganzes hätte deshalb die Pflicht, diesen Missbrauch zu unterbinden, was mit einer aktiven Datenschutzpolitik zu bewerkstelligen sei. Das Problem seine nicht die Jugendlichen, die Daten veröffentlichen, sondern die Firmen, die diese Daten (falsch) nutzen würden. Dabei geht es nicht nur um direkten Datenmissbrauch, sondern auch um die Praxis von Firmen, sich die Rechte an Daten, die sie beispielsweise als social network hosten, zuzuschreiben und per Einverständniserklärung zuschreiben zu lassen, obwohl diese Daten von den Nutzerinnen und Nutzern aus privaten Gründen erstellt wurden.

    Das geht euch nichts an, obwohl es im Netz steht
    Ein weiteres Problem bei der Bewertung des Verhältnisses Öffentlichkeit versus Privatheit thematisiert Niels Brüggen in einem Text, welche die Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis darstellt. [Brüggen, Niels (2009) / „Privatsachen im Internet“ oder „Mein Privatleben geht nur mich was an“ : Auf den Online-Spuren Jugendlicher und ihrer Vorstellungen von Privatsphäre. – In: merz 53 (2009) 4, S. 27-33] Die Auffassung davon, was privat und was öffentlich ist, könnte einfach sehr differenzieren.
    Im Allgemeinen wird in der Debatte um Privatheit davon ausgegangen, dass einfach alles, was ins Internet gestellt und nicht explizit durch Passwörter et cetera geschützt wird, öffentlich wäre. Privat sei, was explizit privat gehalten würde. Das beschriebene Forschungsprojekt wollte untersuchen, wie Jugendliche mit ihren privaten Daten umgehen und stieß dabei auf ein die Forschenden irritierendes Problem: die Jugendlichen sahen das überhaupt nicht so, dass die ihre Daten einfach so für Forschungen genutzt werden dürften.
    Vielmehr scheint es, das Jugendliche bestimmte Bereiche des Internets, gerade soziale Netzwerke, nicht als öffentlich verstehen, sondern als privat. Zwar hätte jede und jeder die Möglichkeit, die dort eingestellten Daten einzusehen, aber das sei nicht der Sinn des Ganzen: es geht darum, mit Freundinnen und Freunden zu kommunizieren, eventuell auch neue Menschen kennen zu lernen – aber nicht darum, alles allen mitzuteilen. [1]
    Dies widerspricht zwar der intuitiven Auffassung der Forschenden, die – wie auch andere – davon ausgingen, dass Dinge, die im Netz stehen, dort stehen, damit sie jede und jeder sehen kann (oder mit ihnen forschen kann). Aber wenn man ehrlich ist, muss man sich fragen, woher eigentlich diese Überzeugung kommt. Gesellschaftlich ist es etabliert, dass es bestimmte Schamgrenzen gibt, die man nicht überschreitet; dass es Situationen und Räume gibt, die man absichtlich nicht wahrnimmt, obwohl man es vielleicht könnte. Und Ähnliches scheint sich für Jugendliche auch im Netz etabliert zu haben: ein Beitrag in einer Online-Community ist für die da, die ein berechtigtes Interesse haben, diese Informationen zu erhalten – wobei berechtigt nicht heißt, dass sie damit Geld machen wollen, sondern dass es Freundinnen und Freunde sind oder Menschen, die bestimmte Interessen teilen. Jeder Vergleich hinkt, aber vielleicht ist diese Auffassung gut mit einen Gespräch in einem Café zu vergleichen: dass kann zwar jede und jeder am Nebentisch hören, aber es ist erstmal nur für die Personen am gleichen Tisch bestimmt. Wer teilhaben will, soll sich mit an den Tisch setzen und wenn er oder sie dort akzeptiert wird, ist das okay. Ansonsten geht der Inhalt des Gespräches niemand etwas an. In dieser Situation ist es im Allgemeinen sozial eintrainiert, diese Gespräche am Nebentisch „nicht zu hören“. Ähnliches scheint von Jugendlichen im Netz auch vorausgesetzt zu werden.
    Sie fordern also, wie Brüggen das formuliert, eine „Privatsphäre in Online-Communities“ [Brüggen (2009), S. 32]. Zwar lässt sich die Frage stellen, ob diese Forderung realistisch ist, aber wie Krotz im vorher besprochen Text schon andeutete, wäre es falsch, die Verantwortung an der Nutzung von Daten nur denen zuzuschreiben, welche die Daten einstellen. Es geht offenbar auch um eine Frage des gesellschaftlichen Moral: muss man und soll man alles wahrnehmen, was ins Web 2.0 eingestellt wird?

    Fußnote:
    [1] Dies deckt sich auch mit der Erkenntnis, dass die Kommunikation Jugendlicher im Internet zumeist gerade nicht „mit allen“ stattfindet, sondern mit denjenigen Menschen, mit denen sie auch in ihrem Alltag außerhalb des Netzes (im Reallife) kommunizieren. Das Netz ist für die Meisten zuvörderst eine weitere Kommunikationssphäre innerhalb der eigenen Peergroups.

    Loslassen ist angesagt....Süddeutsche

    Ein Kommentar von Michael König

    Minus zwölf Prozentpunkte reichen nicht. Solange Politiker wie Dieter Althaus eine Machtoption haben, ignorieren sie den Vertrauensverlust der Wähler.

    Althaus, seyboldtpress

    Grossbild

    Dieter Althaus (CDU) will Ministerpräsident bleiben, obwohl seine Partei bei der Landtagswahl in Thüringen zwölf Prozentpunkte einbüßte. (Foto: www.seyboldtpress.de)

    Es gibt auch für Politiker Grenzen, und Dieter Althaus hat eine erreicht. Wenn knapp zwölf Prozentpunkte Stimmverlust bei der Landtagswahl nicht ausreichen, um einen Politiker zum Rücktritt zu bewegen, was dann?

    Am Wahlabend haben ihn so viele Parteigänger umarmt und gedrückt, dass man Angst um seine Schulterpartie haben musste. Er muss das missverstanden haben. Das waren keine Aufmunterungsversuche, sondern Tröstungen der eigenen Leute. Auch sie warten ja wohl darauf, dass Althaus seinen Hut nimmt.

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    Und dabei können sie sich auf ernüchternde Zahlen berufen: Nur noch knapp 330.000 Thüringer haben ihre Zweitstimme der CDU gegeben. 2004 waren es noch 100.000 mehr. Darin steckt eine Botschaft. Sie lautet: Wir sind mit Althaus unzufrieden.

    Althaus kann sich dem nicht entziehen, er hat den kompletten Wahlkampf auf seine Person zugeschnitten. Wenn der Ministerpräsident aus dem Ergebnis liest, er habe einen neuen "Gestaltungsauftrag" bekommen, ignoriert er die Botschaft des Wählers.

    Diese Niederlage ist eine Althaus-Niederlage. Und sie ist nicht nur auf seine missglückten Versuche zurückzuführen, einen Skiunfall zu erklären, bei dem eine Frau zu Tode kam. Ranghohe CDU-Politiker betonten auf der Wahlparty, inhaltlich habe man sich nichts vorzuwerfen. Aber jeder Inhalt sei durch die Person Althaus überdeckt worden.

    Dagmar Schipanski, einst Kandidatin der Union für das Bundespräsidentenamt und zuletzt Landtagspräsidentin in Thüringen, hat Althaus vorgeworfen, zu wenig kommuniziert zu haben, zu wenig als Teamspieler aufgetreten zu sein.

    Wenn das stimmt, macht Althaus sich unglaubwürdig, wenn er behauptet, er könne die CDU in eine große Koalition mit der SPD führen. So eine Koalition erfordert Teamgeist in hohem Maße. Der Regierungschef muss als Moderator auftreten. Egomanen sind fehl am Platz.

    Dass Althaus’ Parteifreund Peter Müller im Saarland ähnlich verfährt und nach einem Stimmverlust von 13 Prozentpunkten ebenfalls weitermachen will, macht das Sesselkleben nicht besser.

    Denn in solchem Starrsinn der Politiker steckt ebenfalls eine Botschaft - eine die an den Wähler gerichtet ist. Sie lautet: Solange wir an der Macht sind, kennen wir keine Grenze. Ihr müsst uns also noch schlechtere Ergebnisse bescheren, damit wir den Weg für Erneuerung frei machen.

    (sueddeutsche.de/kler/gba/bgr)

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    Leserkommentare (77)



    01.09.2009 18:41:07

    El Salvas: Mal eine These

    Pira hat mit ihrer Aussage völlig recht, wenn sie sagt, dass Herr Althaus die Meisten Stimmen bekommen hat, uns somit den Regierungsauftrag inne hat.

    Soweit die Theorie, nur für die Wunschkoalition reicht es nicht aus, selbst mit den Grünen und der FDP ist ein Sitz zu wenig da, also bleibt in Thüringen für die CDU nur eine Koalition übrig, die mit der SPD, somit kann die SPD auch drastische Forderungen stellen. Und dazu kommt noch, dass sie ja auf Rot/Rot ausweichen kann...

    Das die CDU versucht Althaus nun zu diskreditieren, lässt sich nur dadurch erklären, dass die Bundes CDU Angst hat, vor dem gleichen Ergebnis zu enden. Um nun die potenziellen Wähler nicht zu verunsichern ist eine Strategie die Einfachste: Man schiebt es auf die Person Althaus, dass es nicht für Schwarz/Gelb gereicht hat, und kann ruhigen Gewissens den Wahlkampf wie bisher fortführen. Sprich den Wahlkampfs des Nichts-Sagens.

    Wenn die FDP und Grünen nur 2 Sitze mehr erobert hätten würde die SPD nicht in so einer komfortablen Situation stecken wir würden hier nicht darüber diskutieren ob er weg soll oder nicht.


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    01.09.2009 18:17:32

    queenB61:

    Zitat ThomaSchneider: "Fakten her - Emotionen raus. So, also wie sieht die Sache bei Tage aus, unabhängig moralischer Ansprüche oder von außen aufgedrückter Meinungen. Der Herr Althaus hat 31 %. Und die meisten Stimmen im Bundesland Thüringen - diese 31% sind von Menschen, von Thüringern gekommen. Diese Stimmen sind zu respektieren, meine Herren und Damen. Diese Menschen haben Dieter Althaus das Vertrauen ausgesprochen. PUNKT. Das muss man erst mal zur Kenntnis nehmen. Manchmal tut die Wahrheit weh."

    Sie sind schon in der Lage, Folgendes auszurechnen?

    100 % - 31% = ?

    Jaaaa, manchmal tut die Wahrheit weh.


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    01.09.2009 18:15:34

    Solitaire100: Althaus’ Botschaft

    Wenn sich die Beobachter die Vita Althaus seit seiner Arbeit als Ministerpräsident ansieht, kann man gar nicht anders, als ihn einen Egomanen zu nennen. Seine Gier nach Öffentlichkeit war fast schon peinlich zu beobachten. Hinzu kommt doch sein relativ eingeschränkter Wortschatz. Das sind Dinge, die auffallen, ohne seine Ergebnisse in Thüringen bewerten zu wollen. Aber die zur Schau gestellte Starrköpfigkeit zeugen davon, dass es in Thüringen ähnliche Verhaltensmuster an den Tag legt. Jedenfalls war und ist politischer Anstand nicht zu erkennen. Und er wird ihn auch niemals haben. Das alleine reicht schon, ihn aus dem Amt zu entfernen! Das gleiche gilt, wenn auch in abgeschwächter Form für Peter Müller im Saarland. Sie generieren sich wie Landesherren in alter Feudalzeit. Damit haben sie den Beweis erbracht, dass sie entweder unaufrichtig oder unfähig sind. Oder beides.


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    01.09.2009 17:59:32

    euredudheit: @Unschuldsvermutung

    Ich teile ihre Meinung zu 100%.

    Es ist nicht verboten-nein geradezu ist es wünschenswert-sein Denken und Handeln täglich neu zu überdenken.

    Aber es grenzt an Heuchelei,wenn Herr Althaus heute die Linke verteufelt,obwohl er als Blockflöte bis 1989 mit denen bzw. der SED zusammengearbeitet hat. Und mir kann keiner erzählen,dass die Blockparteien im Widerstandskampf waren.Nee,schön mitemauschelt haben sie.Andererseits wurde niemand gezwungen,Mitglied einer Partei zu werden.....mfG


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    01.09.2009 17:56:24

    Balldieb: @pira26

    "Daher sehe ich keinerlei Grund für einen Rücktritt dieses verdienten Mannes.

    Das Geschrei der linken ist unfundiert wie immer und erinnert an das Rauschen einer Autobahn. "

    ...und WIE will sich der "verdiente Mann" jetzt nochmal seine parlamentarische(!) Mehrheit zurecht zimmern?

    Ihre Auslassungen zeigen eben auch kein Fundament und sind nichts weiter als "Rauschen im Walde"...

    Gruß Balldieb


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